Hausgemachte Steak- und Guinness-Pastete leicht gemacht

30 min prep 30 min cook 5 servings
Hausgemachte Steak- und Guinness-Pastete leicht gemacht
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Ich erinnere mich noch genau an den ersten Herbstabend, an dem ich das Rezept für die Steak‑ und Guinness‑Pastete ausprobierte. Der Regen trommelte leise gegen das Küchenfenster, während ich das schwere, aromatische Bier aus der Flasche goss und sofort ein tiefes, malziges Aroma die Luft erfüllte. Das Geräusch des Fleisches, das in der heißen Pfanne ein leises Zischen von sich gab, war wie ein Versprechen für etwas Warmes, Herzhaftes und zugleich überraschend zartes – ein echtes Wohlfühl‑Dinner, das sofort Erinnerungen an Familienfeiern weckt. Stell dir vor, wie ein goldbrauner Blätterteigdeckel über einer Füllung aus saftigem Rindfleisch und cremigem Kartoffelpüree liegt, während die grünen Bohnen knusprig daneben liegen – das ist das Bild, das dich beim ersten Bissen erwartet.

Was dieses Gericht für mich so besonders macht, ist die Kombination aus rustikaler Hausmannskost und einem Hauch von Pub‑Atmosphäre, den das Guinness verleiht. Die Tiefe des Bieres dringt in das Fleisch ein, lässt es fast schon „schmelzen“, während die süßen Karotten und die herzhafte Rinderbrühe das Ganze zu einem ausgewogenen Geschmackserlebnis führen. Und das Beste: Du brauchst keine ausgefallenen Techniken, nur ein wenig Geduld und das Vertrauen, dass gute Zutaten sich selbst belohnen. Hast du dich jemals gefragt, warum ein einfaches Pastetenrezept im Restaurant so viel besser schmeckt? Die Antwort liegt in ein paar kleinen Geheimnissen, die ich gleich mit dir teilen werde.

Bevor du jedoch die Pfanne anheizt, lass mich dir ein kleines Geheimnis verraten: Der Schlüssel liegt nicht nur im Bier, sondern auch im richtigen Zeitpunkt, wann du das Gemüse ansetzt. Wenn du das Gemüse zu früh hinzufügst, verliert es seine leuchtende Farbe und einen Teil seiner Süße – und das will ich nicht! Aber warte, das ist erst der Anfang; gleich erfährst du, wie du mit einem simplen Trick das Aroma noch intensiver machst, ohne zusätzliche Zutaten zu kaufen.

Jetzt bist du bereit, in die Welt der Steak‑ und Guinness‑Pastete einzutauchen. Hier kommt die Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung, die dich durch jede Phase führt – vom Anbraten des Fleisches bis zum goldenen Finale im Ofen. Und vertrau mir, deine Familie wird nach dem ersten Bissen um Nachschlag bitten. Hier ist genau, wie du es machst – und glaub mir, das Ergebnis wird dich überraschen.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmacksintensität: Das Guinness verleiht dem Rindfleisch eine tiefe, malzige Note, die sich perfekt mit der süßen Karotte und der herzhaften Rinderbrühe verbindet. Durch das lange Schmoren verschmelzen die Aromen zu einer fast samtigen Sauce, die jeden Bissen zu einem Erlebnis macht.
  • Texturvielfalt: Saftiges, zartes Fleisch trifft auf knusprige, goldbraune Blätterteigkruste, während das cremige Kartoffelpüree als beruhigender Ausgleich dient. Diese Kombination aus Kontrasten sorgt dafür, dass jeder Löffel spannend bleibt.
  • Einfache Zubereitung: Trotz des luxuriösen Eindrucks ist das Rezept technisch unkompliziert – keine ausgefallenen Geräte, nur ein Topf, eine Pfanne und ein Ofen. Selbst wenn du kein Profi‑Koch bist, gelingt dir das Ergebnis dank klarer Anweisungen.
  • Zeiteffizienz: Mit nur 15 Minuten Vorbereitung und 30 Minuten Kochzeit ist das Gericht ideal für ein entspanntes Abendessen unter der Woche, das trotzdem beeindruckt. Du sparst Zeit, ohne an Geschmack zu verlieren.
  • Vielseitigkeit: Die Basis lässt sich leicht anpassen – du kannst das Rindfleisch durch Lamm ersetzen oder das Bier durch ein dunkles Ale tauschen, um neue Nuancen zu entdecken. Das macht das Rezept zu einem wahren Allrounder.
  • Nährwertbalance: Durch die Kombination aus proteinreichem Fleisch, ballaststoffreichen Karotten und dem gesunden Kartoffelpüree bekommst du ein ausgewogenes Gericht, das Energie liefert und gleichzeitig satt macht.
  • Familienfreundlich: Kinder lieben die knusprige Kruste, während Erwachsene die komplexen Aromen zu schätzen wissen. Das Ergebnis ist ein Gericht, das Generationen begeistert.
  • Ein Hauch von Pub‑Atmosphäre: Das Bier bringt das Flair eines irischen Pubs direkt in deine Küche, ohne dass du das Haus verlassen musst. Ein kleiner Schluck im Glas während des Kochens rundet das Erlebnis ab.
💡 Pro Tip: Wenn du das Guinness leicht reduzierst, bevor du das Fleisch hinzufügst, konzentrierst du das Aroma und vermeidest, dass die Sauce zu wässrig wird. Das gibt dir mehr Kontrolle über die Konsistenz.

🥗 Zutaten‑Aufschlüsselung

Die Basis: Fleisch & Flüssigkeit

1,5 Pfund Rindfleisch, gewürfelt (Schulter oder Brust) – Diese Stücke sind ideal, weil sie beim langsamen Schmoren zart werden und gleichzeitig viel Geschmack abgeben. Schulter hat mehr Bindegewebe, das beim Kochen in Gelatine umgewandelt wird, was die Sauce wunderbar sämig macht. Brust ist etwas magerer, aber immer noch saftig, wenn du es nicht zu lange kochst. Wenn du kein Rind magst, probiere Lammkeule – das gibt eine leicht süßliche Note.

1 Tasse Guinness‑Bier – Das dunkle, leicht bittere Bier bringt eine unverwechselbare Tiefe, die du mit keinem anderen Getränk erreichen kannst. Das Malz liefert süße Untertöne, die das Fleisch ausbalancieren. Du kannst ein Stout oder ein dunkles Ale verwenden, wenn du das Original nicht findest. Achte darauf, ein Bier zu wählen, das du auch gern trinkst – das Geschmacksprofil überträgt sich direkt.

Aromen & Gemüse

2 Stück Zwiebeln, gehackt – Zwiebeln bilden das aromatische Fundament. Beim Anbraten entwickeln sie Süße, die das bittere Bier ausgleicht. Verwende gelbe oder weiße Zwiebeln für eine milde Basis, rote Zwiebeln geben eine leichte Schärfe.

2 Stück Karotten, gewürfelt – Karotten bringen natürliche Süße und Farbe. Sie halten die Sauce leicht und verhindern, dass das Gericht zu schwer wird. Wenn du es noch bunter magst, füge ein paar Erbsen hinzu.

2 Tassen Rinderbrühe – Die Brühe verstärkt den fleischigen Geschmack und sorgt für die richtige Konsistenz. Selbstgemachte Brühe ist ideal, aber eine hochwertige Fertigbrühe funktioniert ebenso gut. Achte darauf, die Brühe nicht zu stark zu salzen, da das Bier bereits Salz enthält.

Die geheimen Helfer

Frische Kräuter (nach Geschmack, Rosmarin/Petersilie) – Rosmarin gibt ein holziges Aroma, das hervorragend zu Rind passt, während Petersilie Frische hinzufügt. Hacke die Kräuter erst zum Schluss, damit ihr volles Aroma erhalten bleibt. Wenn du experimentierfreudig bist, probiere Thymian oder Salbei.

Cremige Kartoffelpüree – Das Püree dient als Bett für die Pastete und sorgt für einen samtigen Kontrast zur knusprigen Kruste. Verwende mehligkochende Kartoffeln, damit das Püree schön luftig bleibt. Ein Schuss Sahne oder etwas Butter macht es noch reichhaltiger.

Sautierte grüne Bohnen – Sie bringen Farbe und einen knackigen Biss, der das Gericht auflockert. Kurz in Butter anbraten, bis sie leuchtend grün sind, und mit etwas Salz abschmecken. Das ist das Gemüse, das den Teller vollendet.

🤔 Did You Know? Das Malz im Guinness enthält natürliche Zucker, die beim Kochen karamellisieren und dem Gericht eine subtile Süße verleihen – ganz ohne zusätzlichen Zucker.

Der krönende Abschluss

1 Packung Blätterteig, gekauft, gekühlt – Der fertige Blätterteig spart Zeit, liefert aber dennoch die butterige, schuppige Textur, die wir lieben. Lasse ihn vor dem Ausrollen kurz auftauen, damit er nicht reißt. Wenn du ein bisschen mehr Luxus möchtest, rolle den Teig dünner aus und bestreiche ihn leicht mit Ei, um extra Glanz zu erhalten.

Mit allen Zutaten bereit, kannst du dich jetzt dem eigentlichen Zauber widmen. Die Vorbereitung dauert nur etwa 15 Minuten, aber das Ergebnis ist ein Festmahl, das du noch lange in Erinnerung behalten wirst. Jetzt geht's los – hier beginnt der eigentliche Spaß in der Küche.

Hausgemachte Steak- und Guinness-Pastete leicht gemacht

🍳 Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung

  1. Erhitze einen großen, schweren Topf bei mittlerer bis hoher Hitze und gib einen großzügigen Schuss Olivenöl hinein. Sobald das Öl schimmert, füge die gewürfelten Rindfleischstücke hinzu und brate sie an, bis sie von allen Seiten schön braun sind – das dauert etwa 5‑7 Minuten. Während das Fleisch brutzelt, riechst du das unverwechselbare Aroma von geröstetem Fleisch, das sofort Appetit macht. Nimm das Fleisch mit einem Schaumlöffel heraus und stelle es beiseite, damit es später weitergaren kann.

    💡 Pro Tip: Lass das Fleisch nicht zu voll in die Pfanne, sonst dämpft es statt braten – arbeite lieber in Chargen.
  2. Reduziere die Hitze leicht und gib die gehackten Zwiebeln in den gleichen Topf. Rühre sie um, bis sie glasig werden und leicht karamellisieren – das dauert etwa 3‑4 Minuten. Dann füge die gewürfelten Karotten hinzu und brate alles zusammen, bis die Karotten leicht weich, aber noch bissfest sind. Du hörst ein leises Zischen, das dir signalisiert, dass die Aromen sich verbinden. Jetzt ist ein guter Moment, um einen kleinen Schluck Guinness zu genießen, bevor du es weiterverwendest.

    ⚠️ Common Mistake: Wenn du die Karotten zu lange kochst, verlieren sie ihre Farbe und etwas von ihrer Süße – halte sie also nur kurz dabei.
  3. Gieße die Tasse Guinness in den Topf und rühre kräftig um, sodass alle Bratreste vom Pfannenboden gelöst werden. Lass das Bier für etwa 2‑3 Minuten leicht köcheln, bis es etwas reduziert ist und ein leicht sirupartiger Duft entsteht. Dieser Schritt intensiviert das Malzaroma und verhindert, dass das Bier die Sauce verwässert. Sobald das Bier fast vollständig reduziert ist, gib das angebratene Rindfleisch zurück in den Topf.

  4. Gieße die Rinderbrühe dazu, rühre alles gut durch und bringe die Mischung zum sanften Köcheln. Decke den Topf ab und lasse das Ganze bei niedriger Hitze etwa 20‑25 Minuten schmoren, bis das Fleisch zart ist und die Sauce eingedickt ist. Du wirst sehen, wie das Fleisch fast auseinanderfällt, wenn du mit einer Gabel hinein stichst – das ist das Zeichen, dass es fertig ist. Währenddessen kannst du die frischen Kräuter hacken und bereitstellen.

    💡 Pro Tip: Rühre die Sauce alle 5 Minuten, damit nichts anbrennt und die Aromen gleichmäßig verteilt werden.
  5. In einer separaten Pfanne die grünen Bohnen in etwas Butter kurz anbraten, bis sie leuchtend grün und leicht knusprig sind. Das dauert nur 3‑4 Minuten, und ein Spritzer Zitronensaft am Ende hebt ihre Frische hervor. Nimm die Bohnen beiseite – sie kommen später als Beilage auf den Teller, damit das Gericht farblich und geschmacklich ausgewogen bleibt.

  6. Während die Sauce köchelt, bereite das Kartoffelpüree zu. Koche die Kartoffeln in Salzwasser, bis sie weich sind, dann stampfe sie mit etwas Butter und einem Schuss Milch zu einer samtigen Konsistenz. Würze mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss – das rundet das Püree ab und sorgt für ein leichtes Aroma, das die kräftige Pastete ergänzt.

  7. Heize den Ofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Rolle den gekühlten Blätterteig aus und lege ihn in eine gefettete Auflaufform, sodass er den Rand leicht übersteht. Verteile das cremige Kartoffelpüree gleichmäßig als Basis, dann löffle die fleischige Guinness‑Füllung darüber. Streue die gehackten Kräuter über die Oberfläche, um ein frisches Aroma zu garantieren.

  8. Decke die Pastete mit einer zweiten Schicht Blätterteig ab, drücke die Ränder leicht zusammen und schneide ein paar kleine Schlitze in die Oberseite, damit Dampf entweichen kann. Bestreiche die Oberseite mit verquirltem Ei – das gibt eine goldbraune, glänzende Kruste. Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen und backe sie für etwa 20‑25 Minuten, bis der Teig puffig und tiefgolden ist.

    🤔 Did You Know? Das Ei auf dem Teig wirkt wie ein natürlicher Kleber und sorgt dafür, dass die Kruste nicht nur glänzt, sondern auch schön zusammenhält.
  9. Nimm die Pastete aus dem Ofen und lass sie etwa 5‑10 Minuten ruhen, damit sich die Säfte setzen können. Währenddessen kannst du die sautierten Bohnen noch einmal leicht erwärmen. Schneide die Pastete in großzügige Stücke, serviere sie zusammen mit dem Kartoffelpüree und den Bohnen, und genieße den Duft, der deine Küche erfüllt. Go ahead, take a taste – du wirst sofort wissen, dass du etwas Besonderes geschaffen hast.

Und das war's! Aber bevor du dich an den Tisch setzt, lass mich noch ein paar Profi‑Tipps teilen, die das Gericht von gut zu legendär heben.

🔐 Experten‑Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du das Fleisch in den Topf gibst, probiere das Guinness‑Rückstandsgeschmack, indem du einen kleinen Löffel der reduzierten Flüssigkeit probierst. Wenn es zu bitter ist, füge einen Hauch Honig oder braunen Zucker hinzu – das balanciert die Bitterkeit aus, ohne die malzige Note zu verlieren. Dieser kleine Schritt macht den Unterschied zwischen einer guten und einer außergewöhnlichen Sauce.

Warum Ruhezeit mehr zählt, als du denkst

Nachdem die Pastete aus dem Ofen kommt, ist es verlockend, sofort zu servieren. Doch das Ruhen lässt die Aromen sich setzen und die Kruste stabilisieren, sodass sie beim Anschneiden nicht zerbricht. Ich habe einmal die Pastete sofort angeschnitten und die Füllung floss heraus – ein klarer Hinweis, dass die 5‑Minute‑Pause Gold wert ist.

Das Würz‑Geheimnis, das Profis nicht verraten

Kurz bevor du das Fleisch zurück in den Topf gibst, streue eine Prise geräuchertes Paprikapulver darüber. Dieses unscheinbare Gewürz fügt eine subtile Rauchnote hinzu, die das Bier perfekt ergänzt. Ich habe das zuerst von einem irischen Koch in Dublin gelernt – ein kleiner Trick, der sofort das Aroma hebt.

Der perfekte Blätterteig‑Trick

Wenn du den Blätterteig vor dem Auflegen leicht mit etwas geschmolzener Butter bestreichst, bekommt er eine noch tiefere goldene Farbe und ein leicht nussiges Aroma. Das ist besonders hilfreich, wenn dein Ofen nicht ganz gleichmäßig heizt – die Butter hilft, die Hitze besser zu leiten.

Wie du das Püree cremiger machst

Ein Schuss Sahne oder ein wenig Frischkäse im Kartoffelpüree sorgt für extra Geschmeidigkeit. Das Püree bleibt dann schön locker, selbst wenn es später unter der heißen Pastete liegt. Ich habe das einmal vergessen und das Ergebnis war etwas zu fest – ein kleiner Fehler, den ich nie wieder mache.

💡 Pro Tip: Verwende ein Küchenthermometer – die ideale Kerntemperatur für das Rindfleisch liegt bei etwa 85 °C, wenn es vollständig durchgegart ist, aber noch saftig bleibt.

🌈 Köstliche Variationen zum Ausprobieren

Eine meiner Lieblingsseiten an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Hier sind ein paar spannende Abwandlungen, die du ausprobieren kannst:

Irischer Lamm‑Twist

Ersetze das Rindfleisch durch Lammkeule und nutze ein dunkles Stout statt Guinness. Das Ergebnis ist ein herzhafter, leicht süßlicher Geschmack, der perfekt zu den Kräutern passt. Die Lammfleisch‑Fasern nehmen das Bier besonders gut auf, sodass du ein noch intensiveres Aroma bekommst.

Vegetarische Pilz‑Version

Statt Fleisch kannst du eine Mischung aus Champignons, Portobello und Shiitake verwenden. Brate die Pilze mit etwas Sojasauce an, um Umami zu erzeugen, und ersetze das Guinness durch eine dunkle Gemüsebrühe mit einem Schuss Malzextrakt. Das gibt dir die gleiche Tiefe, ohne tierische Produkte.

Kürbis‑Und‑Speck‑Fusion

Füge dem Kartoffelpüree gerösteten Kürbis und knusprig gebratenen Speck hinzu. Der süße Kürbis harmoniert wunderbar mit dem malzigen Bier, während der Speck einen rauchigen Crunch liefert. Diese Variante ist besonders im Herbst ein Hit.

Mediterrane Kräuter‑Explosion

Ersetze Rosmarin und Petersilie durch Oregano, Thymian und etwas Zitronenabrieb. Die mediterranen Noten geben dem Gericht eine frische, leicht säuerliche Komponente, die das schwere Fleisch ausbalanciert. Serviere dazu einen einfachen Rucola‑Salat für einen leichten Kontrast.

Würzige Chili‑Kick

Gib eine kleine Menge fein gehackter Chilischoten oder ein paar Spritzer Tabasco in die Sauce, bevor du das Bier hinzugibst. Der leichte Schärfeschub hebt die malzigen Noten hervor und sorgt für ein überraschendes Geschmackserlebnis. Achte darauf, die Schärfe nicht zu übertreiben – ein bisschen ist genug, um das Gericht zu beleben.

📦 Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschrank-Aufbewahrung

Lass die Pastete vollständig abkühlen, bevor du sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank lagerst. Dort hält sie sich bis zu drei Tage, ohne an Geschmack zu verlieren. Wenn du die Kruste wieder knusprig haben möchtest, erwärme die Pastete im Ofen bei 180 °C für etwa 10‑12 Minuten – das gibt ihr den ursprünglichen Crunch zurück.

Einfrieren

Für eine längere Lagerung kannst du die fertige Pastete in Portionen schneiden, in Frischhaltefolie einwickeln und dann in einem Gefrierbeutel verstauen. So bleibt sie bis zu zwei Monate frisch. Vor dem Aufwärmen lässt du die Stücke über Nacht im Kühlschrank auftauen und erhitzt sie anschließend im Ofen, bis sie durchgehend heiß sind.

Aufwärmen

Der Trick, die Pastete ohne Austrocknen aufzuwärmen, besteht darin, ein paar Esslöffel Wasser oder Brühe auf die Oberfläche zu geben und dann mit Alufolie abzudecken. So bleibt die Kruste knusprig, während das Innere saftig bleibt. Alternativ kannst du die Pastete in der Mikrowelle kurz erwärmen, aber das reduziert die knusprige Textur etwas.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst ein dunkles Ale, Stout oder sogar ein kräftiges Porter verwenden. Achte darauf, dass das Bier reich an Malz ist, damit du die gleiche Tiefe bekommst. Wenn du ein leichteres Bier wählst, musst du eventuell etwas mehr Brühe hinzufügen, um die Sauce nicht zu dünn werden zu lassen.

Der Schlüssel liegt im langsamen Schmoren bei niedriger Hitze und im vorherigen Anbraten, das eine Kruste bildet. Zusätzlich hilft das Hinzufügen von etwas Essig (z. B. Apfelessig) zur Brühe, um die Bindegewebe zu lockern. Wenn du noch mehr Zartheit willst, kannst du das Fleisch vor dem Kochen 30 Minuten in einer Marinade aus Bier und Kräutern einlegen.

Ja, ersetze den herkömmlichen Blätterteig durch einen glutenfreien Blätterteig, den du im Fachhandel findest. Achte darauf, dass die Brühe ebenfalls glutenfrei ist, oder koche deine eigene. Das Ergebnis bleibt genauso knusprig, nur ohne das Gluten.

Nach dem vollständigen Abkühlen kannst du die Pastete bis zu drei Tage im Kühlschrank lagern. Wichtig ist, sie luftdicht zu verpacken, damit sie nicht austrocknet. Vor dem Servieren einfach im Ofen aufwärmen, bis die Kruste wieder goldbraun ist.

Absolut! Du kannst die Füllung komplett vorbereiten, im Kühlschrank lagern und den Blätterteig erst kurz vor dem Backen hinzufügen. So bleibt die Kruste frisch und knusprig. Das spart dir am Tag des Servierens wertvolle Zeit.

Ersetze das Rindfleisch durch eine Mischung aus braunen Pilzen, Linsen oder sogar geräucherten Tofu‑Würfeln. Verwende Gemüsebrühe und ein wenig Malzextrakt, um das Bier‑Geschmackserlebnis zu erhalten. Die Textur wird anders, aber das Aroma bleibt tief und befriedigend.

Frische Kräuter geben ein lebendigeres Aroma, das erst beim Servieren richtig zur Geltung kommt. Getrocknete Kräuter können während des Kochens hinzugefügt werden, um das Grundgeschmackprofil zu stärken. Idealerweise kombiniere beide: ein wenig getrocknet während des Kochens und frische am Schluss.

Bestreiche die Oberseite mit verquirltem Ei und streue ein wenig grobes Meersalz darüber, bevor du sie in den Ofen schiebst. Das Ei sorgt für Glanz und das Salz für zusätzlichen Crunch. Außerdem hilft das Vorheizen des Ofens auf hoher Temperatur (200 °C), damit der Blätterteig sofort aufbläht.
Hausgemachte Steak- und Guinness-Pastete leicht gemacht

Hausgemachte Steak- und Guinness-Pastete leicht gemacht

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Erhitze Olivenöl in einem großen Topf, brate das Rindfleisch rundum an, bis es goldbraun ist, und stelle es beiseite.
  2. Gib Zwiebeln und Karotten in den Topf, dünste sie bis sie glasig und leicht karamellisiert sind.
  3. Gieße das Guinness dazu, reduziere es leicht, dann das Fleisch zurück in den Topf geben.
  4. Füge die Rinderbrühe hinzu, lass alles bei niedriger Hitze 20‑25 Minuten köcheln, bis das Fleisch zart ist.
  5. In einer separaten Pfanne die grünen Bohnen kurz anbraten und beiseite stellen.
  6. Kartoffeln kochen, stampfen und mit Butter, Milch, Salz, Pfeffer und Muskat zu einem cremigen Püree verarbeiten.
  7. Backofen auf 200 °C vorheizen, Blätterteig in eine Auflaufform legen, mit Püree und Fleischfüllung schichten, Kräuter darüber streuen.
  8. Mit einer zweiten Teigschicht bedecken, Ränder versiegeln, Oberseite mit Ei bestreichen und 20‑25 Minuten backen, bis sie goldbraun ist.
  9. Kurz ruhen lassen, dann in Stücke schneiden, mit Kartoffelpüree und Bohnen servieren und genießen.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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